
Im oberen Foto ist der rechte Vorderhuf vor meiner ersten Bearbeitung dargestellt. Um eine möglichst schonende und zügige Entspannung in den Huf zu bekommen, wurde der erste Bearbeitungsabstand von 14 Tagen gewählt.
Man sieht im unteren Bild, dass sich der Kronrand nach meiner zweiten Bearbeitung 14 Tage später schon deutlich entspannt hat. Der Schwarzwälder Fuchs nahm die Korrektur dankend an und zeigte ein besseres Gangbild.
Rechts ist ein Beispiel, wie man beginnenden Hufkrebs im Strahl nach nur vier Monaten wieder heilen kann. Dazu ist eine sehr frühzeitige Entdeckung und eine konsequente Behandlung notwendig. Auslöser hier war eine mangelhafte Strahlhygiene und die nicht beachtete Strahlfäule.


Die Hufe von diesem vierjährigen Quarter wurden vor meiner Übernahme so schlecht bearbeitet, dass ich auf allen Hufen eine Fehlstellung vorgefunden habe. Zusätzlich deuteten mehrere Einblutungen auf Druckstellen in den Hufen hin.
Durch meine huforthopädische Bearbeitung konnten die Hufe innerhalb von fünf Monaten schon soweit korrigiert werden, dass der Quarter seine Beine wieder gerade nebeneinander hinstellen konnte. Dadurch wurde sein ganzer Körper ausbalancierter, was auch zu einer einfacheren Hufbearbeitung führte.